Letzte Änderung: Freitag, der 18. Mai 2012

Tools

Um Ihnen die Arbeit bei der Programmierung von dynamischen Präsenzen zu erleichtern und Einschränkungen der Standardkomponenten aufzuheben, sind auf den Servern teilweise Erweiterungen eingerichtet, die Sie nutzen können.

Linux Server (xentry, xstandard, xprofi)

Die Linux Systeme verfügen alle bereits über ausreichend Basiskomponenten. Zusätzlich wurden bei PHP entsprechende Einstellungen vorgenommen, die Ihnen ein komfortables Programmieren ermöglichen. Weitere Module sind normalerweise nicht möglich. Sollten Sie dennoch Fragen oder Probleme haben, so treten sie einfach mit uns in Kontakt.

Windows Server (xstandardW)

  • ASP-Mail (Kurzanleitung; PDF 56 KB)
    ASPMail ermöglicht es, Emails mit dem SMTP-Protokoll-Standard von jedem ASP-Programm aus zu versenden.
    Folgende Eigenschaften sind u.a. Bestandteil:  
    1. SMTP - Nachrichten versenden
    2. mehfaches Anhängen von Dateien
    3. MIME and UUEncoding Unterstützung für angehängte Dateien
    4. US ASCII und ISO-8859-1 Zeichensatz
    5. Betreff-Zeilen-Aufschlüsselung für 8bit Nachrichten-Betreffszeilen

    Der erste Einsatz von ASPMail
    Die Funktion von ASPMail wird mit Hilfes eines Scriptes realisiert. Die erste Zeile des Scriptes beinhaltet die Erzeugung des ASPMail-Objektes.

    Set Mailer = Server.CreateObject ("SMTPsvg.Mailer")

    Folgende Zeilen werden benötigt, um das Script als lauffähiges ASPMail-Script zu definieren.

    Beispiel:
    Mailer.FromName = "Max Mustermann " 'Name des Absenders
    Mailer.FromAddress = "m.mustermann@domainname.de" 'Mailadresse des Absenders
    Mailer.Subject = "Beispielmail" 'Subjekt der Mail
    Mailer.BodyText = "Text der Mail" 'Text der Mail
    Mailer.RemoteHost = "mail.x-dot.de" 'Name des SMTP Servers
    Mailer.AddRecipient "Martin Mueller", "Mueller@domainname.de" ' Empfänger der Mail
    Mailer.SendMail

    Die letzte Zeile können Sie auch so konfiguriern, daß SendMail Fehler prüft.

    Beispiel:
    if Mailer.SendMail then 'diese Zeile prüft, ob es einen Fehler gab
    response.write ("Die Mail wurde gesendet") 'alles in Ordnung, die Mail wurde gesendet
    else
    response.write ("Die Mail wurde nicht gesendet. ") 'Fehler im Script
    response.write ("Folgender Fehler trat auf: " & Mailer.Response) 'Fehlerausgabe
    end if

    Ein vollständigen Beispiel könnte dann so aussehen:
    <%
    Set Mailer = Server.CreateObject ("SMTPsvg.Mailer")
    Mailer.FromName = "Max Mustermann "Mailer.FromAddress = m.mustermann@domainname.de
    Wichtig: Die Absenderadresse muß auf dem Mailserver eingetragen sein!)
    Mailer.Subject = "Beispielmail"Mailer.BodyText = "Text der Mail"
    Mailer.RemoteHost = "mail.x-dot.de"
    Mailer.AddRecipient "Martin Mueller", Mueller@domainname.de
    if Mailer.SendMail then response.write ("Die Mail wurde gesendet")
    else
    response.write ("Die Mail wurde nicht gesendet ")
    response.write ("Folgender Fehler trat auf :: " & Mailer.Response)
    end if
    %>

    Weitere Details zu den Funktionen & Methoden von ASP-Mail entnehmen Sie bitte der ASP-Mail Kurzanleitung (PDF 56 KB).
     
  • Blat (Kommandozeilenmailer)
    Blat ist ein Kommandozeilen Mailer, der auf unseren Windows-Servern zum Verschicken von Emails aus Perl-Scripten benutzt werden kann.

    Hier die wichtigsten Infos zu Blat: (dieses Kapitel ist wirklich nur für Leute gedacht, die sich bereits mit CGI-Programmierung beschäftigt haben).

    Wir bemühen uns natürlich um eine möglichst hohe Kompatibilität zu UNIX-Systemen und wissen um das Problem, auf Windows z.B. mittels PERL direkt an einen Prozess zu pipen. Deshalb empfehlen wir zur Versendung von E-Mails per CGI die Methode, die Nachricht erst in ein File zu kopieren und dann an den Command-Line-Mailer zu übergeben. Als Command-Line-Mailer hat sich zu diesem Zweck "blat" bewährt.

    Die wichtigsten Kommandos und Switches zu Blat:
    ‹Dateiname› : Dateiname der an blat zu übergebenden Datei
    -t ‹Empfänger› : Empfänger-Liste (durch Kommata getrennt)
    -s ‹Subject› : Subject-Zeile
    -f ‹Sender› : bitte nicht freilassen, sondern z.B. "server@IhrName.de" angeben!
    -i ‹Adresse› : Absender-Kennung
    -c ‹Empfänger› : Carbon-Copy-Empfänger-Liste (durch Kommata getrennt)
    -b ‹Empfänger› : Blind-Carbon-Copy-Empfänger-Liste (durch Kommata getrennt)
    -q   : quiet-Modus. Jede Ausgabe wird unterdrückt.

    Beispiel eines PERL-Scripts (Auszug) mit Aufruf des Command-Line-Mailers Blat:
    (Die physikalischen Pfade sind nur exemplarisch und müssen angepasst werden!)
    $adresse="info\@IhrName.de";
    $absender="server\@IhrName.de";
    .
    .
    open (MESSAGE,"> /www/IhrName/cgi-bin/message$$.tmp");
    print MESSAGE "Heute ist ein guter Tag zum Surfen!\n";
    .
    .
    close (MESSAGE);
    system("blat d:\\www\\IhrName\\cgi-bin\\message$$.tmp -t $adresse -f $absender");
    unlink("/www/IhrName/cgi-bin/message$$.tmp");
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